<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rohfutterkiste</title>
	<atom:link href="https://www.rohfutterkiste.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.rohfutterkiste.de</link>
	<description>Artgerecht Füttern</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 Nov 2017 17:44:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.0.12</generator>

<image>
	<url>https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/09/Logo2011-kistequadrat.jpg_bilder-freistellen-online.de_.png</url>
	<title>Rohfutterkiste</title>
	<link>https://www.rohfutterkiste.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Offener Brief</title>
		<link>https://www.rohfutterkiste.de/2017/11/25/offener-brief/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohfutterkiste]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Nov 2017 17:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rohfutterkiste.de/?p=359</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Tierarzt, wir sind stinksauer auf Sie und Ihr Team. Man muss ja kein Freund der Rohfütterung sein, aber es stünde Ihnen gut, nicht als ein solch unerbittlicher Gegner dieser Art des Fütterns aufzutreten. Wie oft kam es in den zurückliegenden Jahren schon vor, dass Hundebesitzer, die aus Liebe zu ihrem Tier und aus vernünftigen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tierarzt,</p>
<p>wir sind stinksauer auf Sie und Ihr Team.</p>
<p>Man muss ja kein Freund der Rohfütterung sein, aber es stünde Ihnen gut, nicht als ein solch unerbittlicher Gegner dieser Art des Fütterns aufzutreten.</p>
<p>Wie oft kam es in den zurückliegenden Jahren schon vor, dass Hundebesitzer, die aus Liebe zu ihrem Tier und aus vernünftigen Gründen den Weg zur Rohfütterung und damit in unseren Laden gefunden hatten, durch Sie anschließend wieder von diesem eingeschlagenen Weg abgebracht wurden, da Sie ihnen gegenüber die Rohfütterung als Hexenwerk verteufelten.</p>
<p>Besonders Welpenkäufer, die sich &#8211; entweder von Ihren Züchtern geschickt oder aus eigenem Antrieb – von uns haben beraten lassen und begonnen hatten, ihre neuen Familienmitglieder roh und gesund zu ernähren, wurden durch Sie „auf die richtige Bahn zurückgebracht“. Einige kamen anschließend zu uns und entschuldigten sich dafür, nicht mehr unsere Kunden zu sein, aber „unser Tierarzt hat uns gesagt, dass es der größte Fehler ist, den man machen kann, wenn man seine Welpen und Junghunde roh ernährt“.</p>
<p>In diesem Zusammenhang möchten wir festhalten, dass es uns nicht auf ein, zwei oder drei Kunden mehr oder weniger ankommt. Jeder, der uns kennt, weiß, dass wir unseren Laden in erster Linie aus Liebe zu unseren vierbeinigen Familienmitgliedern haben und dadurch Kontakt zu zahlreichen Gleichgesinnten bekommen.</p>
<p>Bei Hundebesitzern Panik zu verbreiten, ist einfach keine Art.</p>
<p>Da nützt es auch nichts, dass Sie zwischenzeitlich ein klein wenig selbst auf den Barfzug aufgesprungen sind und gerne gegen gutes Geld ein Barf-Blutprofil anbieten.</p>
<p>Ein aktueller Fall und damit der Grund, dass wir diesen Brief schreiben, ist ein junges Ehepaar, das vor einigen Wochen in unserem Laden war.</p>
<p>Sie erwarteten Familienzuwachs in Form eines zehn Wochen alten Welpen. Besonders die junge Frau hatte sich eingehend mit der Rohfütterung beschäftigt, hatte einschlägige Literatur gewälzt und kam mit vielen Fragen, auch und besonders, da es sich um ihren ersten Hund handelte.</p>
<p>Als der Welpe endlich eintraf, hatten sie – einerseits mit unserer Hilfe, andererseits aber auch unter Zugrundelegung des anderweitig angeeigneten Wissens, eine solide Grundlage geschaffen, den Hund richtig und artgerecht zu ernähren. Die junge Frau erzählte uns bei einem der nächsten Einkäufe, wie glücklich sie seien, dass der junge Hund die Eingewöhnung gut überstanden hätte und seinen Napf bei jeder Mahlzeit mit Appetit und Freude leerte. Auch ansonsten waren sie sehr zufrieden mit der Entwicklung und Sozialisierung – die ersten Tage und Wochen in der Familie, aber auch in der Öffentlichkeit und der Welpenschule verliefen vielversprechend.</p>
<p>So weit so gut.</p>
<p>Heute nun kam diese Frau ziemlich verunsichert und fast den Tränen nah in unseren Laden.</p>
<p>Bei einem Besuch in Ihrer Praxis war sie von der behandelnden Tierärztin, der sie den Hund zu einer Eingangsuntersuchung und der Impfauffrischung vorstellte, aufs Massivste bedrängt worden, den Hund auf gar keinen Fall roh zu ernähren – das sei besonders im ersten Jahr ein unverzeihlicher Fehler.</p>
<p>Wissen Sie, was Sie angerichtet haben?</p>
<p>Eine gute und fast euphorische Stimmung im Hause des jungen Ehepaars hat sich gewandelt und jetzt herrscht dort Unsicherheit und Unfrieden.</p>
<p>Die Halbgötter in Weiß haben gesprochen und jetzt ist nichts mehr, wie es war.</p>
<p>Wir werden diesen Brief nie abschicken, denn auch so werden Sie vielleicht feststellen, dass Sie einen Patienten verloren haben. Die Frau hat bereits einen neuen Termin bei einem anderen Tierarzt vereinbart. Wir haben nicht versucht, sie davon zu überzeugen, weiterhin roh zu füttern, haben sie aber gebeten, diesen neuen Tierarzt, den sie nächste Woche besuchen wird, zur Rohfütterung zu befragen und sich dann unter Zugrundelegung seiner und unserer Ratschläge eine eigene Meinung zu bilden.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Ihre Rohfutterkiste</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Natürlich gesund</title>
		<link>https://www.rohfutterkiste.de/2017/11/18/natuerlich-gesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohfutterkiste]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 19:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rohfutterkiste.de/?p=312</guid>

					<description><![CDATA[Ende Februar war Mahina die Treppe hinuntergefallen. Eigentlich waren es sogar nur 3 Stufen, die sie rückwärts hinunterrutschte, aber sie lief danach auf drei Beinen. Wir beobachteten ihren Zustand mit Argusaugen und als es ihr nach zwei Tagen nicht besser ging, fuhren wir mit ihr zum Tierarzt. Mahina ist unsere Ch. Bushwagger’s Dream a little&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar war Mahina die Treppe hinuntergefallen. Eigentlich waren es sogar nur 3 Stufen, die sie rückwärts hinunterrutschte, aber sie lief danach auf drei Beinen. Wir beobachteten ihren Zustand mit Argusaugen und als es ihr nach zwei Tagen nicht besser ging, fuhren wir mit ihr zum Tierarzt.</p>
<p>Mahina ist unsere Ch. Bushwagger’s Dream a little dream, einen Monat vorher hatte sie ihren neunten Geburtstag gefeiert. Die Ausstellungsbilder in diesem Bericht entstanden ein halbes Jahr vor ihrem Unfall bei der Ausstellung in Wirges 2016, bei der sie ihre beiden ersten Anwartschaften für den Titel Deutscher Veteranenchampion errungen hatte und am zweiten Tag Bester Veteran wurde.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-353" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina2-1200x1200.jpg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina2-1200x1200.jpg 1200w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina2-150x150.jpg 150w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina2-768x768.jpg 768w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Nun waren wir also am 2. März 2017 beim Tierarzt und ich machte sogar ein Foto von ihr auf dem Behandlungstisch. Zurückblickend ist es das Startbild ihrer Leidensgeschichte, das ich fotografiert hatte.<br />
Der Tierarzt stellte fest, dass es sich um keinen Knochenbruch handelte und auch keinen Bänderriss, sondern nur um eine starke Stauchung.<br />
Durch einen Trauerfall in der Familie waren wir alle zu der Zeit etwas durch den Wind und so kam es, dass wir etwas zuließen, was wir nie hätten zulassen dürfen. Mahina bekam eine Spritze „gegen die Schmerzen und die Entzündung“, aber wir wissen nicht, mit welchem Wirkstoff. Das ist nicht die Regel, denn wir wissen schon ganz gerne, mit was unsere Hunde behandelt werden.<br />
So weit, so gut.</p>
<p>Zwei Tage später entdeckten wir überall an ihrem Körper wunde Stellen. Eine Verbindung zu dem zurückliegenden Tierarztbesuch stellten wir nicht her, besonders weil der Tierarzt, den wir wieder aufsuchten, dies kategorisch ausschloss. Ebenso schloss er unsere Vermutung aus, dass Mahina sich irgendwo Fuchsräude eingefangen hatte. Man rechnet ja immer erst einmal mit dem Schlimmsten. Vielmehr ging er von Ektoparasiten aus, behandelte sie entsprechend und gab uns sogar Mittel für unsere beiden anderen Hunde mit.</p>
<p>Doch ihr Zustand verschlimmerte sich. Sie kratzte sich ununterbrochen und litt offensichtlich Schmerzen.<br />
Bei einem erneuten Tierarztbesuch, bei dem eine Blutprobe entnommen und eine Biopsie gemacht wurde, wurden erhöhte Entzündungs- und Leberwerte sowie ein bakterieller Befall der wunden Stellen festgestellt. Der Tierarzt gab uns Antibiotika und ein Shampoo mit, doch ihr Zustand verschlimmerte sich stündlich.<br />
Mahinas Haut wurde schmierig und entwickelte einen unangenehmen Geruch, die wunden Stellen breiteten sich aus. Wenn sie sich kratzte, flogen die Haarbüschel nur so um sie herum. Um ihr Linderung zu verschaffen, bürsteten wir sie vorsichtig, wobei wir bei jedem Bürstenstrich Hände voll mit Unterwolle und Deckhaar entfernten. Ihr Haar fiel einfach so aus. Innerhalb von zwei Tagen war sie fast nackt, ihre Haut war, wo sie nicht wund war, hochrot und entzündet und sie litt offensichtlich Schmerzen. Bei jedem Atemzug krampfte sie – nach noch nicht einmal drei Wochen nach Auftreten der ersten Symptome wussten wir uns keinen Rat mehr.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-352" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina1-937x1200.jpg" alt="" width="937" height="1200" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina1-937x1200.jpg 937w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina1-768x984.jpg 768w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina1-1499x1920.jpg 1499w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina1.jpg 1599w" sizes="(max-width: 937px) 100vw, 937px" /></p>
<p>Unser Tierarzt riet uns dazu, einen Hautspezialisten aufzusuchen, doch uns war mittlerweile klar, dass das Problem tiefer saß und nicht in oder auf der Haut, sondern in den inneren Organen zu suchen war und wohl von der Spritze herrühren musste, die sie Anfang März erhalten hatte.<br />
Auch hatten wir den Eindruck, dass das Antibiotikum genau das Gegenteil von dem bewirkte, was es sollte und den Juckreiz noch verstärkte – immerhin war eine solche Gegenanzeige sogar auf dem Beipackzettel vermerkt.</p>
<p>Diese Annahmen bestätigte uns auch eine Mitarbeiterin von PerNaturam (<a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.pernaturam.eu%2F&amp;h=ATOmtnq6cJ3OX_-i-NC_lHMLBgKznZ1PSKn37-6aimaQYpPR3BxlM8S5kiB-lbQKUnU7sMu23TfzCI329xQLHPpFIJcZ3ow_GuGOcxdu2Ax9NKCeOSGRfoP2IHwB7G_3qudhYfPKY-WrmoCoQFk_H3GoHj1Pn2efrk_zhWBqzPsIzu91Yps9uxffvy-ZHfsPtNlqQ-v8XMmJvo4FcZPBHHsKFAjHvr7Kl60X069BNw3NvHT-V92K_EW0GNTA2voKl_wKSpzTYbxHUywd8YkiIGZdn9vPeh7Sj8s7uxUDjzJ26X6cnjHrqsFx" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;-U&quot;}" data-lynx-mode="async">www.pernaturam.eu</a>), deren Produkte wir ja auch in unserem Sortiment haben und die wir in unserer Not anriefen und befragten. Häufig reagieren Hunde allergisch mit den von uns beschriebenen Symptomen auf Spritzen und Medikamente.<br />
Die PerNaturam-Mitarbeiterin, deren Ratschläge man übrigens kostenlos in Anspruch nehmen kann, empfahl uns zum einen eine Behandlung der wunden Stellen mit einer Calendula-Tinktur und außerdem eine Ausleitungskur auf Kräuterbasis.<br />
Die Kur dauert 42 Tage und man benötigt dafür Hepatika, Spirella Mikroalgen-Mix, Purificar und Nierenkräuter, die nach einem abwechselnden Rhythmus dem Futter zugefügt werden.<br />
Hepatika enthält 30 % des Wirkstoffkomplexes Silymarin aus den Schalen der Mariendistel. Das ist das wirksamste Mittel für die Leber, sowohl was die Anregung ihrer Aktivität als auch die Regeneration von Leberzellen angeht.<br />
Die Mikroalgen und das Purificar haben die Fähigkeit, vor allem im Darm Giftstoffe zu binden, die sonst erneut über den enterohepatischen Kreislauf resorbiert werden könnten. Diese Gifte werden von den Algen und dem in Purificar enthaltenen Zeolith gebunden und ausgeschieden.<br />
Nieren-Kräuter regen die Aktivität der Nieren an und fördern damit die Ausleitung der wasserlöslichen Stoffe.</p>
<p>Wenn wir Anfang April noch so weit waren, dass wir sogar darüber nachdachten, Mahina von ihren Leiden zu erlösen, begann bereits acht Tage nach Beginn der neuen Behandlung ihr Haar wieder zu sprießen. Der Juckreiz war schon zurückgegangen, nachdem wir begonnen hatten, sie mit der Tinktur einzusprühen – wobei sie die Blumenspritze, mit der wir sie ununterbrochen verfolgten, hasste.<br />
Die Entzündungen der Haut gingen mit Fortdauer der Kur nach und nach zurück und verschwanden zuletzt ganz, so dass wir die Kur nach sechs Wochen wie vorgesehen beenden konnten.</p>
<p><img loading="lazy" class=" wp-image-354 alignleft" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina3-1200x1200.jpg" alt="" width="422" height="422" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina3-1200x1200.jpg 1200w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina3-150x150.jpg 150w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina3-768x768.jpg 768w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/mahina3.jpg 1508w" sizes="(max-width: 422px) 100vw, 422px" /></p>
<p>Mit ihrem Haar kam auch ihre Lebensfreude wieder zurück und heute, ein halbes Jahr später, hat sie wieder dichtes, wenn auch noch nicht langes Fell und sieht aus und benimmt sich wie ein Junghund.<br />
Wenn sie sich weiter so entwickelt, werden wir in der vor uns liegenden Ausstellungssaison sogar versuchen, mit ihr die letzte Anwartschaft zum Veteranenchampion zu erringen.</p>
<p>Dieser Bericht soll nicht dazu dienen, Tierärzte zu diskreditieren oder die Schulmedizin in Frage zu stellen, er soll nur Hundebesitzer sensibilisieren, über den Tellerrand hinauszuschauen und neben der Einholung einer zweiten Meinung auch alternative Antworten zuzulassen.<br />
Wenn dieser Bericht dazu beiträgt, dass nur einem weiteren erkrankten Hund geholfen wird, hat er seinen Zweck erfüllt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Barf-Zug rollt</title>
		<link>https://www.rohfutterkiste.de/2017/11/20/der-barf-zug-rollt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohfutterkiste]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 12:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rohfutterkiste.de/?p=348</guid>

					<description><![CDATA[Unaufhörlich. Wenn jetzt sogar Tiernahrungsketten, Baumärkte und Supermärkte aufspringen, zeigt das, dass man nicht so ganz falsch liegt mit dem, was man seit mittlerweile 20 Jahren praktiziert. Aber die Rohfütterung treibt auch seltsame Blüten. Ein Beispiel? Gestern waren wir beim Tierarzt. Diese Besuche sind ja erfreulicherweise sehr selten geworden, ernährungsbedingte Gründe gibt es keine mehr.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unaufhörlich.</p>
<p>Wenn jetzt sogar Tiernahrungsketten, Baumärkte und Supermärkte aufspringen, zeigt das, dass man nicht so ganz falsch liegt mit dem, was man seit mittlerweile 20 Jahren praktiziert.</p>
<p>Aber die Rohfütterung treibt auch seltsame Blüten.</p>
<p>Ein Beispiel?</p>
<p>Gestern waren wir beim Tierarzt.</p>
<p>Diese Besuche sind ja erfreulicherweise sehr selten geworden, ernährungsbedingte Gründe gibt es keine mehr.</p>
<p>Und dabei konnten wir feststellen, dass auch die Tierärzte, die ja schon immer gerne am Geschäft Tiernahrung partizipiert haben, mit der Zeit gehen.</p>
<p>Beworben mit schmucken Katalogen, eingepackt in dekorative Hochglanzverpackungen und gekennzeichnet mit einem großen V  findet man jetzt auch dort – neben den üblichen Angeboten an Trockenfuttern – „Snacks und Leckerchen für Hunde“.</p>
<p>Grundsätzlich nichts Schlechtes &#8211; bis man die Preise sieht.</p>
<p>Sind die noch zu retten? Und andere Frage: Gibt es tatsächlich jemanden, der das bezahlt, was dort verlangt wird? Oder machen wir in der Rohfutterkiste etwas falsch?</p>
<p>Unser Ziel war und ist es, die Rohfütterung so günstig wie möglich zu gestalten und ein Blick in unsere Preisliste sollte das bestätigen.</p>
<p>Doch man muss offensichtlich nur richtig werben und bebildern und schon sind alle Grenzen überschritten.</p>
<p>Nur einige Beispiele in der Gegenüberstellung:</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-medium wp-image-349" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/Barfzug-Tabelle-1200x828.png" alt="" width="1200" height="828" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/Barfzug-Tabelle-1200x828.png 1200w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/Barfzug-Tabelle-768x530.png 768w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/Barfzug-Tabelle.png 1592w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Es mag sein, dass einige Artikel nicht zu 100 Prozent zu vergleichen sind, aber die Richtung kann man doch schon erkennen, oder?</p>
<p>Und jetzt können Sie selbst entscheiden, wo Sie lieber einkaufen (übrigens gibt es mittlerweile auch Supermärkte mit ähnlichen Preisen, wie Sie sie in der linken Spalte der Tabelle finden).</p>
<p>Wir bleiben auf jeden Fall bei unseren günstigen Preisen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rohfütterung unserer Welpen</title>
		<link>https://www.rohfutterkiste.de/2017/11/20/rohfuetterung-unserer-welpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohfutterkiste]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 12:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rohfutterkiste.de/?p=325</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Bericht erschien bereits 2012 in der News des DOESC. Bei unseren zurückliegenden Würfen hatten wir die Welpen ab der vierten, fünften Woche mit einer Kombination aus Fertigfutter, magerem Rindfleisch und verschiedenen Zutaten ernährt, doch bei den 3 Jungs und den 6 Mädels unseres F-Wurfs hatten wir uns dazu entschlossen, auf die Fertigfutterbestandteile zu verzichten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Bericht erschien bereits 2012 in der News des <a href="http://www.doesc.de" target="_blank" rel="noopener">DOESC</a>.</p>
<p>Bei unseren zurückliegenden Würfen hatten wir die Welpen ab der vierten, fünften Woche mit einer Kombination aus Fertigfutter, magerem Rindfleisch und verschiedenen Zutaten ernährt, doch bei den 3 Jungs und den 6 Mädels unseres F-Wurfs hatten wir uns dazu entschlossen, auf die Fertigfutterbestandteile zu verzichten und von Anfang an ausschließlich Rohfutter zu verwenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem Zufüttern begannen wir etwa ab der dritten Lebenswoche. Wir fingen mit etwas Welpenmilch an, am ersten Tag erst einmal nur ein wenig zum Üben, am nächsten Tag dann schon etwas mehr und nach drei Tagen hatten alle das Schlabbern gelernt und wir gingen zu Grießbrei über.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-336" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen001.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen001.jpg 960w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen001-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Anfangs etwas dünnflüssiger, nahmen wir nach ein, zwei Tagen pro Mahlzeit für die neun Welpen ca. 50 Gramm Pomps Kindergrieß auf ca. 0,6 Liter fettarme Milch (anfangs Welpenmilch und später 1,5-prozentige Milch). Das ganze wurde nach Packungsbeilage aufgekocht und dazu gab es einen Schuss Möhrensaft und für alle zusammen einen Teelöffel voll Honig und ein Messbecherchen Knochenmehl.</p>
<p>Mit zunehmendem Gewicht steigerten wir natürlich im Laufe der Zeit die Mengen entsprechend.<br />
Hauptfutterquelle war allerdings noch immer Mamas Milchbar.<br />
Aber schon bald, etwa im Alter von vier Wochen, begannen wir mit der Fleischfütterung.</p>
<p>Zu Beginn gab es zwei Tage lang Tatar (1 x am Tag, ca. 50 Gramm pro Nase), am zweiten Tag schon mit einem Teelöffelchen voll Babyfrühkarotten. Ab dem dritten Tag gab es Rinderhackfleisch vom Metzger, das wir später durch Magerfleisch aus dem Rohfutterhandel ersetzten, anfangs auch etwa 50 Gramm pro Welpe. Dazu gab es auch wieder die Frühkarotten (schon etwas mehr), etwas Knochenmehl, ein wenig Futterzusätze (Komplement oder Hokamix) und ein, zwei Tropfen Sonnenblumenöl pro Nase.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-335" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen002.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen002.jpg 960w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen002-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-334" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen003.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen003.jpg 960w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen003-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-333" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen004.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen004.jpg 960w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen004-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p class="Left">Den Grießbrei kann man auch noch für ca. eine Woche als weitere Mahlzeit, z.B. als Frühstück geben. Ab der fünften, sechsten Woche ließen wir den Grießbrei allerdings weg und gaben statt dessen Magerquark (100 Gramm pro Welpe, glattgerührt mit 1,5-prozentiger Vollmilch) mit zerdrückter Banane, Honig und Knochenmehl.</p>
<p class="Left">Mittags, nachmittags und abends gab es ab diesem Zeitpunkt jeweils „Vollständige Mahlzeit“ aus dem Rohfutterhandel (Rind, Pansen und später auch Huhn), jeweils mit Babygläschen oder bereits mit pürierten oder  zerstampften Karotten.</p>
<p class="Left">Die weiteren Zusätze (Knochenmehl, Hokamix oder Komplement, Öl) gab es immer nur bei einer Mahlzeit am Tag dazu.</p>
<p class="Left">Zum Schluss, mit ca. acht Wochen, bekam jeder Welpe pro Tag etwa 500 Gramm Fleischmahlzeit, verteilt auf drei Mahlzeiten am Tag, und zum Frühstück gab es immer noch  Quark mit Banane.</p>
<p class="Left">Alle genannten Mengen sind Richtwerte und abhängig von Größe und Gewicht der einzelnen Welpen. Bis auf die Quarkmahlzeit wurden alle anderen Mahlzeiten aus Einzelschüsseln gegeben, um einen besseren Überblick zu erhalten.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-332" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen006.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen006.jpg 960w, https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barfwelpen006-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p class="Left">Die Mutterhündin wurde selbstverständlich ebenfalls roh ernährt und man sah ihr zu keinem Zeitpunkt an, dass sie neun Welpen geboren und großgezogen hatte. Sie bekam während der Laktation bis zu 2,5 kg Fleisch täglich, darunter fast täglich 1 Kilogramm gewolftes Rindereuter.</p>
<p class="Left">Besonders freut es uns, dass einige der Welpen, nachdem sie unser Haus verlassen haben, weiterhin roh ernährt werden. Bei den anderen erfolgte der Umstieg auf Fertigfutter problemlos.</p>
<p class="Left">Birgit und Udo Herkenroth<br />
<span lang="EN-GB">Bushwaggers Old English Sheepdogs<br />
</span>www.rohfutterkiste.de</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rohfütterung</title>
		<link>https://www.rohfutterkiste.de/2017/11/20/rohfuetterung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rohfutterkiste]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 12:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.rohfutterkiste.de/?p=330</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Bericht erschien bereits 2003 in der News des DOESC. Vorbemerkung Der folgende Bericht soll nicht dazu dienen, die Fertigfutterindustrie in ein falsches Licht zu rücken und auf gar keinen Fall wollen wir belehrend oder missionierend erscheinen. Fakt ist jedoch, dass wir unsere Hunde seit geraumer Zeit (seit dem Jahr 2000) ausschließlich mit natürlichem, rohem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-59b796ef80b1e" data-node="59b796ef80b1e">
<div class="fl-row-content-wrap">
<div class="fl-row-content fl-row-fixed-width fl-node-content">
<div class="fl-col-group fl-node-59b796ef80b5e" data-node="59b796ef80b5e">
<div class="fl-col fl-node-59b796ef80b9d" data-node="59b796ef80b9d">
<div class="fl-col-content fl-node-content">
<div class="fl-module fl-module-heading fl-node-59b796ef80ad2" data-node="59b796ef80ad2">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<p>Dieser Bericht erschien bereits 2003 in der News des <a href="http://www.doesc.de" target="_blank" rel="noopener">DOESC</a>.</p>
<p class="fl-heading"><b style="font-size: 16px;">Vorbemerkung</b></p>
</div>
</div>
<div class="fl-module fl-module-rich-text fl-node-59b796ef80c16" data-node="59b796ef80c16">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<div class="fl-rich-text">
<p>Der folgende Bericht soll nicht dazu dienen, die Fertigfutterindustrie in ein falsches Licht zu rücken und auf gar keinen Fall wollen wir belehrend oder missionierend erscheinen.</p>
<p>Fakt ist jedoch, dass wir unsere Hunde seit geraumer Zeit (seit dem Jahr 2000) ausschließlich mit natürlichem, rohem Futter ernähren und gebeten wurden, von unseren durchweg positiven Erfahrungen zu berichten.</p>
<p><b>&#8220;BARF&#8221;</b></p>
<p>Angefangen hat unsere &#8220;Karriere&#8221; als Rohfütterer mit einer Futtermittelallergie eines unserer Irischen Wolfshunde, die mit Hautproblemen einherging. Unser Tierarzt riet uns zu einer Umstellung auf ein Spezialfutter.</p>
<p>Durch Beiträge in einer Internet-Mailingliste sowie die Tatsache, dass wir bereits vorher teilweise rohe Fleischbestandteile dem Hundefutter beigefügt hatten, reifte in uns die Entscheidung, alle unsere Hunde vollständig auf eine andere Art der Hundefütterung umzustellen.</p>
<p>Bei der in der einschlägigen Literatur &#8220;BARF&#8221; (Bone And Raw Food) genannten natürlichen Ernährung versucht man, der Nahrung eines wildlebenden Caniden nahe zu kommen.</p>
<p>Dabei ist es klar, dass der Hund in erster Linie Fleisch benötigt; z.B. Rindfleisch, aber auch Geflügelfleisch.  Die landläufige Meinung, dass Hunde keine Hühnerknochen fressen dürfen, bezieht sich ausschließlich auf gekochte oder gebratene Hühner- oder Hähnchenteile. Erst durch die Temperatur beim Kochen oder Braten werden aus weichen Hühnerknochen spitze und gefährliche Dolche, die zu den befürchteten inneren Verletzungen führen können. Rohe Hühner – und wir reden hier ausschließlich von rohen Futterbestandteilen – sind ungefährlich (sonst wäre spätestens der Fuchs aus dem bekannten Kinderlied beim Verzehr der gestohlenen Gans jämmerlich eingegangen, doch ihn hat ja, wie uns allen bekannt ist, der Jäger geholt).</p>
<p>Zum Fleisch kommen noch die in den Mägen der erlegten Beutetiere vorhandenen vorverdauten Reste pflanzlicher Nahrung (Samen, Gras, Kräuter, Obst, Gemüse).</p>
<p>Als weitere sinnvolle Nahrungsergänzungen werden Zutaten wie Honig, Blütenpollen und Meeresalgen genannt.</p>
<p><strong>Nahrungsumstellung</strong></p>
<p>Im Allgemeinen wird empfohlen, direkt und sofort umzustellen. Am besten beginnt man mit mindestens einem Fasttag.</p>
<p>Es ist vorteilhaft, immer zuerst ein neues Nahrungsmittel zuzufügen und nicht viele verschiedene miteinander, da der Verdauungstrakt Zeit braucht, sich umzustellen, z.B. erster Tag Frischfleisch, zweiter Tag Hühnerhälse, dritter Tag Fleisch mit Zusätzen (Gemüse), vierter Tag Hühnerhälse und Rücken, fünfter Tag Fleisch mit Zusätzen und Kalbsbrustbein etc.</p>
<p>Kalbsbrustbeine und Kugelgelenke sollten erst gefüttert werden, wenn sich der Hund an Knochen generell gewöhnt hat.</p>
<p>Anfangs kann man bei einer radikalen Umstellung damit rechnen, dass sich der Organismus des Hundes evtl. zunächst „entgiftet“, was Durchfall oder Erbrechen zur Folge haben kann.</p>
<p>Diese Erfahrung können wir allerdings nicht teilen; die Umstellung ging bei all unseren Hunden problemlos vonstatten. Selbst unsere Seniorin, die damals das Alter von 10 Jahren bereits überschritten hatte, fraß vom ersten Tag an alles, was sie an Neuem und Ungewohntem in ihrem Futternapf vorfand.</p>
<p><b>Die einzelnen Bestandteile und mengenmäßiger Anteil</b></p>
<p>Die Futtermenge eines erwachsenen Hundes berechnet sich wie folgt:</p>
<p>Die gesamte Futtermenge sollte ca. 2 % des Körpergewichtes betragen. Von diesen 2 % bestehen dann 70 % aus Fleisch, der Rest aus pflanzlichen Bestandteilen (Obst, Gemüse). Bei unserer Fütterung setzt sich der Fleischanteil zu etwa 30 % aus Hühnerhälsen (die sich wegen ihres hervorragenden Kalzium-/Phosphorverhältnisses am besten eignen) oder sonstigem Hühnerfleisch und zu 70 % aus Rinderkopffleisch oder (etwa 2 x pro Woche) grünem Pansen zusammen. Je nach Verfügbarkeit gibt es auch manchmal Reh, Ziege oder rohen Fisch. Auf keinen Fall darf Schweinefleisch gefüttert werden.</p>
<p>Für einen 35 Kilogramm schweren Hund betragen die Mengen also (gerundet in Gramm):</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<ul>
<li>700 Gesamt
<ul>
<li>Obst/Gemüse 200</li>
<li>Huhn 150</li>
<li>Rind 350</li>
</ul>
</li>
</ul>
<div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-59b796ef80cbf" data-node="59b796ef80cbf">
<div class="fl-row-content-wrap">
<div class="fl-row-content fl-row-fixed-width fl-node-content">
<div class="fl-col-group fl-node-59b797f02b2a1" data-node="59b797f02b2a1">
<div class="fl-col fl-node-59b797f02b380" data-node="59b797f02b380">
<div class="fl-col-content fl-node-content">
<div class="fl-module fl-module-numbers fl-node-59b796ef80de1" data-node="59b796ef80de1">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<div class="fl-number fl-number-circle">
<div class="fl-number-circle-container">
<div class="fl-number-text"></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="fl-col-group fl-node-59b796ef80cf9" data-node="59b796ef80cf9">
<div class="fl-col fl-node-59b796ef80e1a fl-col-small" data-node="59b796ef80e1a">
<div class="fl-col-content fl-node-content">
<div class="fl-module fl-module-numbers fl-node-59b796ef80c87" data-node="59b796ef80c87">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<div class="fl-number fl-number-circle">
<div class="fl-number-circle-container">
<div class="fl-number-text"></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="fl-col fl-node-59b796ef80e54 fl-col-small" data-node="59b796ef80e54">
<div class="fl-col-content fl-node-content">
<div class="fl-module fl-module-numbers fl-node-59b796ef80d6d" data-node="59b796ef80d6d">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<div class="fl-number fl-number-circle">
<div class="fl-number-circle-container">
<div class="fl-number-text">
<div class="fl-number-string"></div>
</div>
<div class="svg-container"></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="fl-row fl-row-fixed-width fl-row-bg-none fl-node-59b798ef8500c" data-node="59b798ef8500c">
<div class="fl-row-content-wrap">
<div class="fl-row-content fl-row-fixed-width fl-node-content">
<div class="fl-col-group fl-node-59b798ef87d3e" data-node="59b798ef87d3e">
<div class="fl-col fl-node-59b798ef87db7" data-node="59b798ef87db7">
<div class="fl-col-content fl-node-content">
<div class="fl-module fl-module-rich-text fl-node-59b798ef84e2b" data-node="59b798ef84e2b">
<div class="fl-module-content fl-node-content">
<div class="fl-rich-text">
<p>Die Hühnerhälse oder –rücken werden bei uns als Mittagsmahlzeit gereicht, die Hauptmahlzeit mit Fleisch, Obst, Gemüse und Zusätzen gibt es am Abend.</p>
<p><img loading="lazy" class="size-full wp-image-341 alignright" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barf02.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Wir füttern Fleisch gewolft oder gehackt und mischen es mit dem pürierten Gemüse. Innereien (pürierte Rinder-, Hühner- oder Putenleber, Hühnermägen, Hühnerherzen, Rinderherz) sollten nicht zu oft gefüttert werden (etwa einmal pro Woche, gemischt mit dem Gemüse) und sollten 15 % der Nahrung nicht übersteigen.</p>
<p>Obst und Gemüse muss, damit der Hund die Inhaltsstoffe verwerten kann, püriert werden.</p>
<p>Als Gemüse eignen sich alle nicht blähenden, z.B. Paprika, Lauch, Möhren, Radieschen, Rettich, Sellerie, Fenchel, Gurke, Zucchini, Kürbis, Spinat, grüner Salat, Eisbergsalat, alle Arten von Salat usw. Höchstens 1 x pro Woche kann man Blumenkohl oder Brokkoli verwenden.</p>
<p>Äpfel und Bananen sind die hauptsächlich gegebenen Obstsorten, aber auch Birnen, Aprikosen, Melonen, Pfirsiche, Ananas und Beerenfrüchte (Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren) können den Speiseplan bereichern.</p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, denn der Hund verträgt praktisch alle Nahrungsmittel, die auch der Mensch zu sich nimmt.</p>
<p>Hierbei spielt natürlich die saisonale Verfügbarkeit eine große Rolle; wir verwenden die Obst- und Gemüsesorten, die gerade zu bekommen sind.</p>
<p><img loading="lazy" class="size-full wp-image-342 alignleft" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barf03.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Als Zusätze werden Knoblauch, Algenpresssaft, Kräuter, Sprossen, Apfelessig, Öle (Lein-, Sonnenblumen-, Distel-, Walnuss-, Knoblauch-, Oliven-, Rapsöl etc.), Honig, gemahlene Nüsse (keine Erdnüsse), Sonnenblumenkerne, Weizenkeime, Weizenkleie, Blütenpollen, Baumrindenmischungen, Leinsamen, Brauerhefe, getrocknete und gemahlene Brennnesseln, gemahlene Hagebutten, Quark, Joghurt gegeben.</p>
<p>Zweimal wöchentlich können Eier mit Schale hinzugefügt werden.</p>
<p>Öle müssen kaltgepresst sein und Honig kaltgeschleudert, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.</p>
<p>Die Mengenangaben zu den Zusätzen können der im Anhang angegebenen Literatur entnommen werden, auch gibt es einfache Rechner-Programme und Exceltabellen zur Bestimmung und Beurteilung der genauen Bestandteile.</p>
<p>Die Notwendigkeit, alle lebenswichtigen Nährstoffe bei jeder Mahlzeit zu verabreichen, ist nicht gegeben. Die Ausgewogenheit findet über einen Zeitraum von mehreren Wochen statt, wie es auch in der freien Natur passiert.</p>
<p><img loading="lazy" class="size-full wp-image-343 alignright" src="https://www.rohfutterkiste.de/wp-content/uploads/2017/11/barf04.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Das alles hört sich ungemein kompliziert an, wenn man jedoch die Berührungsängste und die ersten beiden Wochen hinter sich gebracht hat, ist alles nur noch halb so schlimm.</p>
<p>Unsere IW-Hündin, derentwegen wir diese Art der Fütterung eingeführt haben, hatte übrigens nicht mehr die kleinsten Beschwerden, unser Tierarzt sieht uns nur noch zur jährlichen Impfung und all unsere Hunde erfreuen sich bester Gesundheit.</p>
<p>Selbst Curly wurde während ihrer Trächtigkeit roh ernährt, wobei wir hier natürlich besonders auf Gehalt und Ausgewogenheit des Futters geachtet haben; hierauf detailliert einzugehen, würde allerdings den Rahmen dieses Berichtes sprengen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Bezugsquellen und Kosten</b></p>
<p>Besonders wenn mehrere Hunde zu füttern sind, können durch den Einkauf größerer Mengen und die Ausnutzung von Sonderangeboten die Kosten im Rahmen gehalten werden.</p>
<p>Fleisch, Knochen, Geflügel, Obst und Gemüse erhält man in örtlichen Geschäften oder im Futtermittelhandel (Rohfutter) für Hunde.</p>
<p>Die meisten Zusätze findet man ebenfals im Futtermittelhandel (Rohfutter) oder in jedem gut sortierten Supermarkt, in Reformhäusern, Drogeriemärkten und Apotheken.</p>
<p>Im direkten Vergleich konnten wir feststellen, dass sich die Futterkosten in unserem Hundehaushalt unter dem Strich gegenüber früher kaum geändert haben. Lediglich die Tierarztkosten sind niedriger geworden.</p>
<p><b>Literatur</b></p>
<p>Dr. Billinghurst, Ian  &#8211;  Give your dog a bone  &#8211;  Eigenverlag &#8211; englischsprachig  &#8211;  ISBN 0646160281</p>
<p>Dr. Billinghurst, Ian &#8211;  Grow your pups with bones  &#8211;  Eigenverlag &#8211; englischsprachig  &#8211;  ISBN 0958592500</p>
<p>Sieber, Ilse / Adlington, Eric H.W.  &#8211;  Hundezucht naturgemäß  &#8211;  Verlag Gollwitzer Weiden 1993</p>
<p>Meyer, Helmut / Zentek, Jürgen  &#8211;  Ernährung des Hundes  &#8211;  Parey Buchverlag Berlin 2001</p>
<p>Dr. Krautwurst, Friedmar  &#8211;  1 x 1 der Hundeernährung  &#8211;  Kynos Verlag Mürlenbach 2000</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
